Überwintern auf dem Balkon

Nachdem ich wirklich viel zu tun hatte, musste ich im vergangenen Winter alle Pflanzen auf dem Balkon gelassen und lediglich den griechischen Oleander zum Überwintern ins Treppenhaus gebracht. Hin und wieder blickte ich prüfend hinaus. Aber was kann man so tief im Winter schon erkennen. Pflanzen rühren sich dann nicht.
Um so erfreuter war ich, als ich vor zwei Wochen erstes Grün entdeckt. Und jetzt spriessen die meisten Pflanzen voller Glück und Freude und zu meinem Entzücken.

Da der Winter glücklicherweise nicht sehr hart war, haben es mir die Pflanzen sogar verziehen, nicht abgedeckt worden zu sein. Die Beerensträucher haben es alle überlebt, das Pampasgras ebenfalls. Einige Blütenpflanzen sind nicht durchgekommen, allerdings nur die Einjährigen. Auch die meisten Gartenkräutersorten haben es überstanden, vorneweg der Rosmarin, der nun sogar blüht. Mal sehen, ob ich daran denke, ihn zu fotografieren.

Marienkäfer überwintern unter Holzfliesen

Marienkäfer wählen die Unterseite der Holzfliesen als Winterlager.

Auf dem Balkon überwintert haben auch – asiatische – Marienkäfer. Und zwar unter meinen Balkonholzfliesen. Da haben sie ein gemütliches Plätzchen gefunden, so scheint’s. Das habe ich jedoch erst vor wenigen Tagen entdeckt, als ich meine neuen Erdbeerpflanzen umtopfen wollte und heruntergefallene Erde zusammenfegte. Dabei hob ich auch zwei Platten hoch und urgs… da waren sie. Dicht an dicht gedrängt, orange, hellrot, nur wenige satt dunkelrot, hielten sie ihren Winterschlaf. Irgendwie ja gruselig, oder?
Im Herbst sonnten sich an manchen Tagen Dutzende an der Hauswand. Deckten sich mit den letzten hellen, warmen Strahlen für den langen dunklen Winter unter den Fliesen ein. Ein ziemlich planvolles Vorgehen für so kleine Tiere.

Obwohl sie die einheimische Art, das sind die dunkelroten mit den sieben Punkten, vertreiben, sind sie ebenso nützlich wie diese. Ich mag sie daher nicht um die Ecke bringen, denn schlußendlich ist es mir egal, wer die Blattäuse wegfrisst. Was meint ihr?

Die November-Bauernregel

Der November hat uns den Herbst und ein wenig Kälte oder – sagen wir mal frischere Luft – gebracht. Aber reicht es auch?

Ich glaube nicht. Denn so langsam muss es auch kalt werden. Weihnachten steht fast vor der Tür. Und wenn es im Winter nur laukalt ist, macht es keinen Spaß.

Die Bauernregel, die mir Angst macht, ist folgende:

Wie St. Martin (11.11.) führt sich ein, soll zumeist der Winter sein.

Es ist heute zwar kälter als im Oktober, aber für Weihnachten reicht es definitiv nicht. Das gibt uns andererseits die Möglichkeit noch einige Blumenzwiebeln für das Frühjahr in die Erde zu bringen.

Das gleiche gilt für die Kübel auf Terrasse und Balkon. Ich werde mir fürs Wochenende vornehmen mich um  meine Balkonpflanzen zu kümmern. Davon später aber mehr.

 

 

 

 

Unser Herbstgarten

In ein paar Monaten fängt für uns Hobbygärtner die Winterruhe an. Bis dahin können wir noch einige Tage in unsererem Herbstgarten oder auch Herbstbalkon genießen. Das Wetter zeigte bisher zwar keine Neigung den Herbst anfangen zu lassen, aber irgend wie wird er schon kommen der Winter.

Bevor wir uns aber zurücklehnen können, ist noch einiges zu tun. Denn schließlich muss der Garten richtig winterfest sein, damit im Frühling alles sprießt und grünt. Hier ein paar wichtige Aufgaben, die uns jetzt im Herbst bevorstehen.

Pflanzen zurückschneiden

Der Oktober ist die perfekte Zeit, um Pflanzen zurückzuschneiden. In der Regel ist jetzt noch genug Zeit bis zum nächsten Frost, damit sich die Schnittstellen versiegeln können. Das ist wichtig, damit der Frost nicht durch frische Schnittstellen in die Pflanze eindringen und sie beschädigen kann. Warum sollte man Pflanzen zurückschneiden? Ein Grund kann sein, damit sie dichter werden. An jeder Schnittstelle wachsen mehrere neue Äste nach, sodass die Pflanze nach und nach dichter wird. Oder man möchte die Pflanze in eine bestimmte Form bringen. Das ist zum Beispiel bei Buchsbaum der Fall. Achtet beim Zurückschneiden aber darauf, nie mehr als die Hälfte der Pflanze abzuschneiden. Bei Bäumen solltet ihr die Schnittstellen versiegeln. Eine Paste dafür bekommt ihr im Baumarkt.

Topfpflanzen draußen überwintern

Kübelpflanzen, die die warme Jahreszeit draußen verbringen, möchten lieber  im Treppenhaus überwintern. Einige Pflanzen überstehen den Winter aber auch im Freien. Das ist besonders praktisch, wenn es sich um große Pflanzen handelt, die man nur mit viel Schlepperei ins Haus bekommen hätte. Wenn ihr winterharte Topfpflanzen habt, die ihr den Winter über draußen lassen wollt, müsst ihr einige Dinge beachten. Zum Schutz vor Bodenfrost solltet ihr den Blumenkübel nicht direkt auf den Boden oder Steinuntergrund stellen. Stellt ihn stattdessen auf Holzbretter oder Styroporplatten. Den Blumentopf wickelt ihr dann am besten mit Jute, Vlies oder ähnlichen isolierenden Materialien ein. Die Erde bedeckt ihr mit Mulch oder Reisig, um eine isolierende Schicht zu bilden. Die Pflanze selbst könnt ihr auch mit Vlies einwickeln, um sie vor dem Wetter zu schützen. Achtet aber darauf, dass weiterhin Luft zirkulieren kann. Auch im Winter müssen Pflanzen gegossen werden. Aber nicht ganz so häufig wie im Sommer. Passt aber beim Gießen auf, dass die Blätter nicht nass werden.

Laub

Vor dem Winter muss auf jeden Fall das Laub vom Rasen entfernt werden. Sonst gibt es im Frühling unschöne braune Stellen. Wer es sich einfach machen will, kann Laub mit dem Rasenmäher vom Rasen aufsammeln. Dabei wird das Laub auch gleich zerkleinert. Dann ab damit in die Biotonne, auf den Kompost oder auf die Beete, als Frostschutz für die Pflanzen. Aber aufgepasst: vor dem Mähen solltet ihr unbedingt sichergehen, dass sich unter dem Laub keine Igel, Kröten oder andere kleine Lebewesen verstecken. Wer mit dem Laub ein Winterquartier für einen Igel bauen möchte, muss leider doch zum Rechen greifen. Dafür darf das Laub nämlich nicht zerkleinert sein.

Laub auf dem Balkon sollte ebenfalls entfernt werden, weil es während es vermodert, unschöne Flecken auf den Holzfliesen hinterläßt.

 

Die 12 besten Bauernregeln – Wettervorhersage selber machen

Die Kenntnis von Bauernregeln helfen auch dem Balkongärtner bei der Planung.

Die Kenntnis von Bauernregeln helfen auch dem Balkongärtner bei der Planung.

Gärtnern ist halb Kunst, halb Wissenschaft. Das wussten die Menschen auch schon im Mittelalter und haben deshalb allerlei „Regeln“ aufgestellt, mit denen sie versucht haben, das Wetter vorherzusagen.

Aber nicht nur in Deutschland und Europa wurde schon immer versucht, das Wetter vorherzusagen, indem frühere  Erfahrungen miteinander verglichen und Ähnlichenkeiten und Gesetzmäßigkeiten festgestellt wurden. Alle Völker dieser Welt versuchten auf diese ohne ähnliche Weise die Unwägbarkeiten des Wetters zu kontrollieren.

Für viele sind Bauernregeln heute einfacher Aberglaube oder bestenfalls lustige Reime. Aber viele dieser Regeln sind tatsächlich zuverlässiger als man denken würde. Beruhen sie doch auf jahrhunderlangen Wetterbeobachtungen. Viele der Regeln treffen zwar nur in 70% der Fälle zu, aber mal ganz ehrlich: Viel zuverlässiger ist der Wetterbericht oft auch nicht. Ich habe für jeden Monat des Jahres die schönsten Bauernregeln herausgesucht. Damit können wir selber Wetterbericht spielen.

 

Die  12  besten Bauernregeln

Januar

Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.

2. Februar (Lichtmess)

Ist es an Lichtmess hell und rein, so wird’s ein langer Winter sein.
Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Lenz gar nicht mehr weit.

Scheint zu Lichtmeß die Sonne heiß, gibt`s noch sehr viel Schnee und Eis.
(Stimmt zu 70%)

21. März (St. Benedikt)

Bringt Benedikt warme Frühlingsluft der Pflanzenwelt, auch der Sommer dem Bauern mit Wärme gefällt.
(Stimmt zu 70%)

 30. April (Walpurgisnacht)

Regen auf Walpurgisnacht, hat stets ein gutes Jahr gebracht.

 7. Mai (Sanislaus)

Ist die Hexennacht voll Regen, wird’s ein Jahr mit reichlich Segen.
Wenn sich naht St. Stanislaus, rollen die Kartoffeln raus. (7.)

 27. Juni (Siebenschläfer)

Regnet es am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.
Regnet es Ende Juni, gibt es einen regnerischen Juli.

 Juli

Bringt der Juli heiße Glut, gerät auch der September gut.

10. August (St. Laurentius)

Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut.
Klarer Abendhimmel bedeutet trockener Herbst.
(Stimmt zu 80%)

September (Ägidius und Verena, Erzengel Michael)

Wie Ägidius und Verena (1.) walten, wird sich die Witterung im September gestalten.
Kommt Michael (29) heiter und schön, wird’s vier Wochen so weiter gehen.
(Stimmt zu 90%)

 18. Oktober (St. Lukas)

Ist St.Lukas mild und warm, kommt ein Winter, daß Gott erbarm`.

 11. November (St. Martin)

Wenn an Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.
(Stimmt zu 70%)

 25. November (St. Katharina)

Wie Katharina das Wetter gestaltet, so der nächste Februar waltet.
Je nachdem ob dieser Tag trocken oder nass ist, wird auch der kommende Februar.
(Stimmt zu 80%)

Dezember (St. Eligius und St. Nikolaus)

Fällt auf Eligius (1.) ein Wintertag, die Kälte noch vier Wochen dauern mag.
Regnet’s an St. Nikolaus (6.), wird der Winter streng und graus.
(Stimmt zu 70%)

 

Ich werde dieses Jahr mal beobachten, ob sich mit diesem Bauernregeln wirklich das Wetter vorhersehen lässt. Wer macht mit?

 

Quellen:

www.bauernregeln.net

http://de.wikipedia.org

http://www.wikireli.de/

http://www.bild.de/ratgeber/2012/wetterlage/dreikoenigstag-wetter-bauernregeln-21921998.bild.html

Balkonpflanzen im Treppenhaus überwintern – Nachtrag

Moin, moin, wie lange habe ich nicht mehr hier gepostet. Das liegt natürlich an der vielen Arbeit im Büro. Und im Hause. Aber auch auf dem Balkon war zwischen Kübeln, Töpfen und Kästen eine  Menge los. Demnächst kommen ein paar schöne Fotos.

Aber das wichtigste zuerst: Ich wollte euch erzählen, wie es den Pflanzen ergangen war, die im Treppenhaus überwintert hatten.

Es handelte sich um drei Beerengewächse (Johannisbeeren und Blaubeeren und dergleichen), einem Grasgewächs, einem Margaritenbäumchen und so weiter.

Nach dem ich alle Pflanzen wieder aus dem Treppenhaus geholt und auf den Balkon gestellt hatte, blieben sie zunächst still. Nichts passierte. Nur die eine, die draußen überwintert hatte, begann schon frühzeitig zartes Grün zu zeigen. Au weia, dachte ich, das war wohl nicht so gut im Treppenhaus.

Ich schob die Töpfe mit den trauringen blattlosen Stielen auf sonnigsten Stellen und achtete darauf, dass der Wind sie nicht zu sehr quälte. Trotzdem rührte sich nichts. Ich war ein wenig betrübt und schalt mich eine Närrin, dass ich der Natur nicht einfach ihren Lauf gelassen hatte und eingegriffen hatte.

Und als ich schon aufgeben wollte, bemerkte ich bei einer von drei Beerensträuchern, erstes winziges Grün. Wenige Tage später folgte das grün bei der zweiten Pflanze. Ach wie ich mich freute. War doch nicht so falsch gewesen. Es waren wohl einfach welche, die später austrieben, oder was meint ihr?

Die dritte Beere aber rührte sich nicht. Irgend wann gab ihr noch eine Woche, wenn sich dann nicht getan hätte, würde ich sie ausbuddeln und den Topf neu bepflanzen. Und siehe da, nach einer Woche zeigte sich auch hier leben. Mittlerweile haben alle Beerensträucher große grüne Blätter, kleine Blüten und der ersten Strauch schenkte mir schon einen Esslöffel voller roter Johannisbeeren. Auch zwei Erdbeeren konnten wir schon an einem Sontag mitte Mai geniessen.

Die anderen Delinquenten waren nicht so glücklich. Das Gras war vertrocknet, obwohl es gegossen wurde. Es hält wohl sowieso nur Jahr. Ebenso der Margaritenbaum. Der war ebenfalls nicht zu retten. Der Topf dient jetzt anderen Blumen als Heimstatt. Insgesamt habe ich beschlossen, im nächsten Winter die Pflanzen nicht mehr reinzuholen, mit Aussnahmen, derjenigen die per Definition mehrjährig und nicht winterfest sind. Der Rest wird ordentlich eingewickelt und darf draußen bleiben.

 

 

 

 

Im Märzen der Bauer sein Rösslein einspannt…

Spriessende Pflanzen im Topf

Selbst ausgesäte Pflänzchen erfüllen mich jedesmal mit Ehrfurcht und Stolz.

…er setzt seine Felder und Wiesen instand…. Er  egget und sät… …!  Den Text des beliebten Klassikers findet ihr hier.

März und April sind die absoluten Hochmonate für Garten- und Balkonbepflanzung. Die wenigsten Hobbygärtner in der Stadt dürften jedoch über die Pferde oder Ochsen verfügen, die vor den Pflug gespannt werden könnten. Das ist aber auch gar nicht schlimm. Denn die meisten Stadtgärtner verfügen über handtuchgroße Beete oder gar nur über Balkonkästen, die es zu bepflanzen gilt. Und das ist völlig in Ordnung so, denn in diesem Blog geht es hauptsächlich um uns Neu- bzw. Stadt- oder Balkongärtner!

Sämling

Der Sämling schiebt sich, zart wie er ist, durch beinahe jedes Hindernis an die Oberfläche.

Vorgezogen vs. Säen

Für eine schöne Bepflanzung kann man vorgezogene Pflanzen kaufen. Sie haben die Vorteil, dass man gleich fertige und schön gewachsene Pflanzen hat und sich sofort an ihnen erfreuen kann.

Ich persönlich finde aber, das dies nicht halb so spannend ist wie Blumen und Gemüse auszusäen und dabei uzusehen, wie sich ein kleine zartes Hälmchen unter dem riesig wirkenden Samenkorn herauswindet, sich durch den Boden bohrt und die Samenschale wie einen Hut auf dem Kopf trägt. So ein Sämling erfüllt die Hobbygärtnerin in mir mit großer Ehrfurcht und mit Stolz. So klein und doch so kräftig. So ein Sämling schiebt Steinchen beiseite, die ein Vielfaches seiner Größe haben, bohrt sich auch durch liegengebliebene Herbstblätter, durch Rindenmulch und verkrustete Erdbrocken. Das Leben bahnt sich seinen Weg. Großartig!

Saatbänder vs. lose Samen

Vor ca. zwei Wochen pflanzte ich eine Reihe von Blütenpflanzen ein. Hierzu verwendete ich erstmals ein sogenanntes Saatband. Das Saatband ist ein ca. 2 cm breites Band aus einem Material, das schnell im Erdboden verrottet. Das  wirklich praktische daran ist, dass die Samen an diesem Band befestigt sind und zwar in dem Abstand, der für die jeweilige Pflanzenart optimal ist. Man muss nichts ausmessen, sondern legt einfach das Saatband in den Boden, häufelt ein wenig Erde darüber und sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit stimmt. Hält man sich an die Gebrauchsanweisung auf der Tüte, stellt sich der Erfolg bald ein.

Saatbänder gibt es für alle möglichen Blumen und Gemüsepflanzen. Ich habe bereits Karotten und Radieschen (neuer Versuch ;-)) im großen Kübel gepflanzt und in diversen flacheren Pflanzgefäßen viele verschiedene bunte Sommerblumen ausgesät. Die ersten grünen Hälmchen habe ich gestern entdeckt. Sie wachsen in schnurrgerader Linie aus der Erde.

Saatbänder sind natürlich teurer als lose Samen. Aber wenn man von Haus aus nicht zur Akribie neigt, ist es sicherlich lohnend. Gerade Anfängern in Gartenangelegenheiten können Saatbänder zu ersten Erfolgen verhelfen. Denn einer der häufigsten Fehler beim Säen ist, dass die kleinen Samen  zu dicht gepflanzt werden und sich dann häufig gegenseitig den Platz weg nehmen. Werden sie hingegen zu weit auseinanderpflanzt, verschenkt man viel Platz und hat große Lücken im Beet oder im Blumenkasten, die hinterher nicht mehr gefüllt werden können.

Insgesamt lässt sich die Planung eines kleinen Gartens lässt einfacher und bequemer durchführen.

Der Vorteil von losen Samen ist einmal der geringere Preis. Gerade in Supermärkten findet man zur Zeit haufenweise Samentütchen für wenige Cent. So kann man für zwei bis drei Euro einen ganzen Gemüsegarten oder ein Blumenmeer anlegen.

Aber noch wichtiger ist, dass das Einsetzen eines einzelnen Samens in ein selbst gebohrtes Loch noch ursprünglicher ist. Wenn man dies tut,  möglichst ohne Gartenhandschuhe, und die Erde unter dem Fingernagel spürt, fühlt  man sich eins mit der Scholle – selbst wenn diese Scholle maximal einen Quadratmeter umfasst und die ganze Ernte am Ende neun winzige Tomaten, acht Karotten und sieben leicht holzige Radieschen umfassen wird. Beim Säen einzelner Samen ist der Weg das Ziel – für diejenigen, die auch nach Kontemplation und Besinnung streben.

Sollte das Wetter mitspielen, steht mein Plan fürs Wochenende fest.

 

Kübelpflanzen umtopfen

Kübelplfanzen umtopfen

Um solch eine Anblick vor sich zu sehen, muss man die Kübelpflanzen rechtzeitg umtopfen.


Das Frühjahr ist noch nicht alt. Wer  bald vor blühenden Landschaften stehen möchte, sollte jetzt dafür sorgen.

Kübelpflanzen umtopfen

Die Pflanzen benötigen zu Beginn der Wachstumsphase  neue Nährstoffe und unverbrauchten Boden.  Daher ist das Umtopfen ein gute Idee. Auch gut ist es, sich rechtzeitig g zu überlegen, ob die Pflanze auch gleich in einen größeren kübel umziehen soll.  Der Vorteil ist, dass man dann den Wurzelknollen nicht komplett freilegen muss. Ich mache das immer so, dass der neue Kübel einen ca. 2cm weiteren Rand hat, als der alte. Dann hebe ich die Pflanze vorsichtig heraus, klopfe die Erde ab, die leicht zu entfernen ist und entferne auch Erde von den Außenrändern. Das meiste bleib aber so zusammen. Damit wird der Umpflanzschock der Pflanze nicht so groß, an dem viele Kübelpflanzen sonst eingehen.

In den neuen Kübel  schütte ich ca. 5 cm hoch die neue Erde. Darauf setzte ich die Wurzeln und achte darauf, dass sie gerade und genau in der Mitte ist. Nun stopfe ich neue Erde von allen Seite nach Je größer der neue Kübel ist, desto besser ist es natürlich.
Klar ist auch, dass man nicht nichtjedes Jahr noch einen größeren Kübel nehmen kann. Irgendwann ist das Maximum erreicht. Dann muss man mehr von der alten Erde entfernen und neue hinzufügen.
Zum Schluss gieße ich die umgetopfte Pflanze einmal ganz kräftig. So merken die Wurzeln gleich, dass sie sich wieder eingraben können. Die Pflanze wächst so schnell wieder an und kräftig weiter.

Das kleine Umtopfen

Wer des nicht schafft, die ganze Pflanze umzutopfen, kann auch mal ausnahmsweise zum  kleinen Umtopfen schreiten.

Hierbei wird nur die Oberfläche der Kübelpflanzen-Erde entfernt. Hierbei aber soviel wie möglich ohne die Pflanze und ihre Wurzeln zu verletzten. Dann schüttet man soviel neue Erde wie möglich wieder obendrauf. Danach muss wieder ordentlich gegossen werden, damit die Nährstoffe aus der neuen Erde hinunter zu den hungrigen Wurzeln gelangen können.