Urlaubsstudie 2016 – nicht nur für Tourismus-Experten interessant

Das renomierte IPSOS Marktforschungsinstitut hat auch 2016 wieder im Auftrag der Europ Assistance Direktversicherung eine Studie zum Urlaubsverhalten erstellt. Erstmals wurden diesmal auch US-Amerikaner und Brasilianer befragt, so dass man Unterschiede und Gemeinsamkeiten der verschiedenen Europäer und Amerikaner sehen kann. Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden.

Quelle: Europ-assistance.de
—- sehr schöne Grafik – klasse Studie – super Artikel —-


Das Urlaubsbarometer 2016 als Infografik

—– das funzt aber nicht —-

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Überwintern auf dem Balkon

Nachdem ich wirklich viel zu tun hatte, musste ich im vergangenen Winter alle Pflanzen auf dem Balkon gelassen und lediglich den griechischen Oleander zum Überwintern ins Treppenhaus gebracht. Hin und wieder blickte ich prüfend hinaus. Aber was kann man so tief im Winter schon erkennen. Pflanzen rühren sich dann nicht.
Um so erfreuter war ich, als ich vor zwei Wochen erstes Grün entdeckt. Und jetzt spriessen die meisten Pflanzen voller Glück und Freude und zu meinem Entzücken.

Da der Winter glücklicherweise nicht sehr hart war, haben es mir die Pflanzen sogar verziehen, nicht abgedeckt worden zu sein. Die Beerensträucher haben es alle überlebt, das Pampasgras ebenfalls. Einige Blütenpflanzen sind nicht durchgekommen, allerdings nur die Einjährigen. Auch die meisten Gartenkräutersorten haben es überstanden, vorneweg der Rosmarin, der nun sogar blüht. Mal sehen, ob ich daran denke, ihn zu fotografieren.

Marienkäfer überwintern unter Holzfliesen

Marienkäfer wählen die Unterseite der Holzfliesen als Winterlager.

Auf dem Balkon überwintert haben auch – asiatische – Marienkäfer. Und zwar unter meinen Balkonholzfliesen. Da haben sie ein gemütliches Plätzchen gefunden, so scheint’s. Das habe ich jedoch erst vor wenigen Tagen entdeckt, als ich meine neuen Erdbeerpflanzen umtopfen wollte und heruntergefallene Erde zusammenfegte. Dabei hob ich auch zwei Platten hoch und urgs… da waren sie. Dicht an dicht gedrängt, orange, hellrot, nur wenige satt dunkelrot, hielten sie ihren Winterschlaf. Irgendwie ja gruselig, oder?
Im Herbst sonnten sich an manchen Tagen Dutzende an der Hauswand. Deckten sich mit den letzten hellen, warmen Strahlen für den langen dunklen Winter unter den Fliesen ein. Ein ziemlich planvolles Vorgehen für so kleine Tiere.

Obwohl sie die einheimische Art, das sind die dunkelroten mit den sieben Punkten, vertreiben, sind sie ebenso nützlich wie diese. Ich mag sie daher nicht um die Ecke bringen, denn schlußendlich ist es mir egal, wer die Blattäuse wegfrisst. Was meint ihr?

Die November-Bauernregel

Der November hat uns den Herbst und ein wenig Kälte oder – sagen wir mal frischere Luft – gebracht. Aber reicht es auch?

Ich glaube nicht. Denn so langsam muss es auch kalt werden. Weihnachten steht fast vor der Tür. Und wenn es im Winter nur laukalt ist, macht es keinen Spaß.

Die Bauernregel, die mir Angst macht, ist folgende:

Wie St. Martin (11.11.) führt sich ein, soll zumeist der Winter sein.

Es ist heute zwar kälter als im Oktober, aber für Weihnachten reicht es definitiv nicht. Das gibt uns andererseits die Möglichkeit noch einige Blumenzwiebeln für das Frühjahr in die Erde zu bringen.

Das gleiche gilt für die Kübel auf Terrasse und Balkon. Ich werde mir fürs Wochenende vornehmen mich um  meine Balkonpflanzen zu kümmern. Davon später aber mehr.

 

 

 

 

Unser Herbstgarten

In ein paar Monaten fängt für uns Hobbygärtner die Winterruhe an. Bis dahin können wir noch einige Tage in unsererem Herbstgarten oder auch Herbstbalkon genießen. Das Wetter zeigte bisher zwar keine Neigung den Herbst anfangen zu lassen, aber irgend wie wird er schon kommen der Winter.

Bevor wir uns aber zurücklehnen können, ist noch einiges zu tun. Denn schließlich muss der Garten richtig winterfest sein, damit im Frühling alles sprießt und grünt. Hier ein paar wichtige Aufgaben, die uns jetzt im Herbst bevorstehen.

Pflanzen zurückschneiden

Der Oktober ist die perfekte Zeit, um Pflanzen zurückzuschneiden. In der Regel ist jetzt noch genug Zeit bis zum nächsten Frost, damit sich die Schnittstellen versiegeln können. Das ist wichtig, damit der Frost nicht durch frische Schnittstellen in die Pflanze eindringen und sie beschädigen kann. Warum sollte man Pflanzen zurückschneiden? Ein Grund kann sein, damit sie dichter werden. An jeder Schnittstelle wachsen mehrere neue Äste nach, sodass die Pflanze nach und nach dichter wird. Oder man möchte die Pflanze in eine bestimmte Form bringen. Das ist zum Beispiel bei Buchsbaum der Fall. Achtet beim Zurückschneiden aber darauf, nie mehr als die Hälfte der Pflanze abzuschneiden. Bei Bäumen solltet ihr die Schnittstellen versiegeln. Eine Paste dafür bekommt ihr im Baumarkt.

Topfpflanzen draußen überwintern

Kübelpflanzen, die die warme Jahreszeit draußen verbringen, möchten lieber  im Treppenhaus überwintern. Einige Pflanzen überstehen den Winter aber auch im Freien. Das ist besonders praktisch, wenn es sich um große Pflanzen handelt, die man nur mit viel Schlepperei ins Haus bekommen hätte. Wenn ihr winterharte Topfpflanzen habt, die ihr den Winter über draußen lassen wollt, müsst ihr einige Dinge beachten. Zum Schutz vor Bodenfrost solltet ihr den Blumenkübel nicht direkt auf den Boden oder Steinuntergrund stellen. Stellt ihn stattdessen auf Holzbretter oder Styroporplatten. Den Blumentopf wickelt ihr dann am besten mit Jute, Vlies oder ähnlichen isolierenden Materialien ein. Die Erde bedeckt ihr mit Mulch oder Reisig, um eine isolierende Schicht zu bilden. Die Pflanze selbst könnt ihr auch mit Vlies einwickeln, um sie vor dem Wetter zu schützen. Achtet aber darauf, dass weiterhin Luft zirkulieren kann. Auch im Winter müssen Pflanzen gegossen werden. Aber nicht ganz so häufig wie im Sommer. Passt aber beim Gießen auf, dass die Blätter nicht nass werden.

Laub

Vor dem Winter muss auf jeden Fall das Laub vom Rasen entfernt werden. Sonst gibt es im Frühling unschöne braune Stellen. Wer es sich einfach machen will, kann Laub mit dem Rasenmäher vom Rasen aufsammeln. Dabei wird das Laub auch gleich zerkleinert. Dann ab damit in die Biotonne, auf den Kompost oder auf die Beete, als Frostschutz für die Pflanzen. Aber aufgepasst: vor dem Mähen solltet ihr unbedingt sichergehen, dass sich unter dem Laub keine Igel, Kröten oder andere kleine Lebewesen verstecken. Wer mit dem Laub ein Winterquartier für einen Igel bauen möchte, muss leider doch zum Rechen greifen. Dafür darf das Laub nämlich nicht zerkleinert sein.

Laub auf dem Balkon sollte ebenfalls entfernt werden, weil es während es vermodert, unschöne Flecken auf den Holzfliesen hinterläßt.

 

Die 12 besten Bauernregeln – Wettervorhersage selber machen

Die Kenntnis von Bauernregeln helfen auch dem Balkongärtner bei der Planung.

Die Kenntnis von Bauernregeln helfen auch dem Balkongärtner bei der Planung.

Gärtnern ist halb Kunst, halb Wissenschaft. Das wussten die Menschen auch schon im Mittelalter und haben deshalb allerlei „Regeln“ aufgestellt, mit denen sie versucht haben, das Wetter vorherzusagen.

Aber nicht nur in Deutschland und Europa wurde schon immer versucht, das Wetter vorherzusagen, indem frühere  Erfahrungen miteinander verglichen und Ähnlichenkeiten und Gesetzmäßigkeiten festgestellt wurden. Alle Völker dieser Welt versuchten auf diese ohne ähnliche Weise die Unwägbarkeiten des Wetters zu kontrollieren.

Für viele sind Bauernregeln heute einfacher Aberglaube oder bestenfalls lustige Reime. Aber viele dieser Regeln sind tatsächlich zuverlässiger als man denken würde. Beruhen sie doch auf jahrhunderlangen Wetterbeobachtungen. Viele der Regeln treffen zwar nur in 70% der Fälle zu, aber mal ganz ehrlich: Viel zuverlässiger ist der Wetterbericht oft auch nicht. Ich habe für jeden Monat des Jahres die schönsten Bauernregeln herausgesucht. Damit können wir selber Wetterbericht spielen.

 

Die  12  besten Bauernregeln

Januar

Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.

2. Februar (Lichtmess)

Ist es an Lichtmess hell und rein, so wird’s ein langer Winter sein.
Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Lenz gar nicht mehr weit.

Scheint zu Lichtmeß die Sonne heiß, gibt`s noch sehr viel Schnee und Eis.
(Stimmt zu 70%)

21. März (St. Benedikt)

Bringt Benedikt warme Frühlingsluft der Pflanzenwelt, auch der Sommer dem Bauern mit Wärme gefällt.
(Stimmt zu 70%)

 30. April (Walpurgisnacht)

Regen auf Walpurgisnacht, hat stets ein gutes Jahr gebracht.

 7. Mai (Sanislaus)

Ist die Hexennacht voll Regen, wird’s ein Jahr mit reichlich Segen.
Wenn sich naht St. Stanislaus, rollen die Kartoffeln raus. (7.)

 27. Juni (Siebenschläfer)

Regnet es am Siebenschläfertag, der Regen sieben Wochen nicht weichen mag.
Regnet es Ende Juni, gibt es einen regnerischen Juli.

 Juli

Bringt der Juli heiße Glut, gerät auch der September gut.

10. August (St. Laurentius)

Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut.
Klarer Abendhimmel bedeutet trockener Herbst.
(Stimmt zu 80%)

September (Ägidius und Verena, Erzengel Michael)

Wie Ägidius und Verena (1.) walten, wird sich die Witterung im September gestalten.
Kommt Michael (29) heiter und schön, wird’s vier Wochen so weiter gehen.
(Stimmt zu 90%)

 18. Oktober (St. Lukas)

Ist St.Lukas mild und warm, kommt ein Winter, daß Gott erbarm`.

 11. November (St. Martin)

Wenn an Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.
(Stimmt zu 70%)

 25. November (St. Katharina)

Wie Katharina das Wetter gestaltet, so der nächste Februar waltet.
Je nachdem ob dieser Tag trocken oder nass ist, wird auch der kommende Februar.
(Stimmt zu 80%)

Dezember (St. Eligius und St. Nikolaus)

Fällt auf Eligius (1.) ein Wintertag, die Kälte noch vier Wochen dauern mag.
Regnet’s an St. Nikolaus (6.), wird der Winter streng und graus.
(Stimmt zu 70%)

 

Ich werde dieses Jahr mal beobachten, ob sich mit diesem Bauernregeln wirklich das Wetter vorhersehen lässt. Wer macht mit?

 

Quellen:

www.bauernregeln.net

http://de.wikipedia.org

http://www.wikireli.de/

http://www.bild.de/ratgeber/2012/wetterlage/dreikoenigstag-wetter-bauernregeln-21921998.bild.html